City-Maut statt Fahrverbot

Die Diskussion um Fahrverbote in deutschen Innenstädten, angestoßen durch das „Diesel-Urteil“ des Bundesverwaltungsgerichtes in Leipzig, ist in voller Fahrt.

Fahrverbote sind jedoch kein geeignetes Mittel, um die Schadstoffbelastung von Innenstädten gerecht und nachhaltig zu senken. Zur Lösung der urbanen Schadstoffbelastung wird vielmehr ein Bündel von Maßnahmen benötigt, welches aus Angebotsverbesserungen und preislich-regulatorischen Komponenten bestehen sollte.

Wir von TelematicsPRO vertreten bereits seit mehreren Jahren öffentlichkeitswirksam die Position, dass die Einführung einer City-Maut das wirksamere Instrument ist, um die Ziele Umweltqualität und Mobilität zu erreichen.

Die Bevölkerung der europäischen Städte, in denen eine City-Maut eingeführt wurde, befürwortet überwiegend diese Maßnahme und weiß inzwischen die Verminderung der ausgestoßenen Schadstoffe um bis zu 15% sowie das reduzierte Verkehrsaufkommen zu schätzen. Außerdem werden zusätzliche Einnahmen für den Ausbau öffentlicher Verkehrsträger eingesetzt.

Dennoch können regulatorische Maßnahmen nicht die einzigen Mittel sein, um klar zu machen, dass frische Luft ein knappes Gut ist. Es geht um die Änderung des Mobilitätsverhaltens und um eine generelle Mobilitätswende. Fahrverbote sind keine Alternative.

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